Räder & Reifen in Schwaig bei Nürnberg
Saisonwechsel, neue Reifen oder ein unruhiger Lauf beim Fahren: Beim Üni bekommst du alles rund um Räder und Reifen aus einer Hand – vom Räderwechsel bis zur Einlagerung.
Voraussichtliche Dauer: Räderwechsel ca. 30 Minuten, Reifenmontage inkl. Wuchten ca. 60–75 Minuten – abhängig von Fahrzeug und Zusatzleistungen.

Inhalt
- 1.Räder & Reifen beim Üni im Überblick
- 2.Was wir für dich machen
- 3.Räderwechsel oder Reifenmontage – was ist der Unterschied?
- 4.Was bedeutet Auswuchten?
- 5.Was bedeutet Einlagerung?
- 6.Was ist RDKS und warum ist es wichtig?
- 7.Profiltiefe und Reifenalter im Blick behalten
- 8.Saisonaler Wechsel: wann ist der richtige Zeitpunkt?
- 9.So läuft dein Termin beim Üni ab
- 10.Wie lange dauert ein Termin rund um Räder und Reifen?
- 11.Was solltest du zum Termin mitbringen?
- 12.Was beeinflusst den Aufwand?
- 13.Häufige Fragen
Räder & Reifen beim Üni im Überblick
Rund um Reifen und Räder gibt es mehr zu wissen, als „im Frühjahr und Herbst wechseln“. Es geht um die richtige Leistung für dein Anliegen, um Sicherheit und darum, wie du dir unnötigen Aufwand erst gar nicht machst.
Diese Seite erklärt dir die wichtigsten Begriffe und Zusammenhänge rund um Räder und Reifen – und zeigt, welche konkrete Leistung dazu passt. Für den Termin selbst bieten wir dir fünf eigene Leistungen an, die du einzeln oder kombiniert buchen kannst.
Egal ob du einfach nur deine Winterräder montiert haben willst, neue Reifen brauchst oder Vibrationen im Lenkrad spürst – hier findest du die passende Antwort und kommst direkt zur Terminbuchung.
Du möchtest das prüfen lassen? Termin online anfragen – in wenigen Schritten.
Was wir für dich machen
Beim Üni bekommst du Räderwechsel, Reifenmontage, Auswuchten, Einlagerung und RDKS-Prüfung in einem Termin.
Räderwechsel
Kompletträder von Sommer auf Winter oder umgekehrt – inklusive Sichtprüfung und Reifendruck.
Reifenmontage
Neue Reifen auf deine Felgen ziehen, Ventile prüfen und anschließend wuchten.
Auswuchten
Gegen Vibrationen im Lenkrad und für einen gleichmäßigen, ruhigen Lauf.
Einlagerung
Deine Saisonräder bleiben bei uns – kein Schleppen, kein Platzproblem im Keller.
RDKS
Reifendrucksensoren prüfen und bei Bedarf anlernen, wenn dein Fahrzeug welche hat.
Räderwechsel oder Reifenmontage – was ist der Unterschied?
Beim Räderwechsel tauschst du komplette Räder, bei der Reifenmontage wird ein neuer Reifen auf eine vorhandene Felge montiert.
Räderwechsel
- Kompletträder werden getauscht
- Reifen bleibt auf der Felge montiert
- typisch zum Saisonwechsel
- ca. 30 Minuten Orientierungswert
Reifenmontage
- alter Reifen wird von der Felge gezogen
- neuer Reifen wird aufgezogen
- danach immer Auswuchten nötig
- ca. 60–75 Minuten inklusive Wuchten
Viele verwechseln beide Begriffe. Hast du bereits zwei Sätze Kompletträder (z. B. auf Stahl- und Alufelgen), reicht ein Räderwechsel. Hast du nur einen Felgensatz oder komplett neue Reifen gekauft, brauchst du eine Reifenmontage.
Was bedeutet Auswuchten?
Beim Auswuchten gleicht die Werkstatt ungleich verteiltes Gewicht am Rad mit kleinen Gewichten aus, damit das Rad ruhig läuft.
Kein Reifen und keine Felge sind perfekt gleichmäßig schwer. Diese kleinen Abweichungen führen bei höherer Geschwindigkeit zu Unwuchten, die sich als Vibration im Lenkrad oder im ganzen Fahrzeug bemerkbar machen.
Auf der Wuchtmaschine wird das Rad gedreht, die Maschine misst, wo Gewicht fehlt oder zu viel ist, und wir gleichen das mit kleinen Ausgleichsgewichten an der Felge aus. Nach jeder Reifenmontage ist das Pflicht, beim reinen Räderwechsel ist es sinnvoll, wenn zuvor Vibrationen spürbar waren.
Was bedeutet Einlagerung?
Bei der Einlagerung bleiben deine abmontierten Saisonräder bei uns in der Werkstatt, statt zu Hause Platz zu beanspruchen.
Nach dem Räderwechsel hast du einen kompletten Satz Räder übrig, der irgendwo verstaut werden muss. Viele Kunden lassen diese Räder einfach bei uns – dann musst du sie weder transportieren noch zu Hause lagern.
Beim nächsten Saisonwechsel stehen deine Räder dann schon bereit, du musst nur noch den Termin buchen.
Was ist RDKS und warum ist es wichtig?
RDKS steht für Reifendruckkontrollsystem und überwacht den Luftdruck in deinen Reifen – bei vielen Fahrzeugen ist es serienmäßig verbaut.
Seit 2014 müssen neu zugelassene Pkw in der EU mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet sein. Direkte Systeme messen den Druck über Sensoren im Rad, die beim Räderwechsel mit umgesetzt, geprüft oder neu angelernt werden müssen.
Wird das RDKS beim Wechsel nicht berücksichtigt, kann es sein, dass die Warnleuchte im Cockpit angeht, obwohl der Reifendruck eigentlich passt. Deshalb fragen wir das bei der Buchung gezielt ab.
Du möchtest das prüfen lassen? Termin online anfragen – in wenigen Schritten.
Profiltiefe und Reifenalter im Blick behalten
Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 mm Profiltiefe, empfohlen werden deutlich höhere Werte, besonders bei Winterreifen.
| Thema | Gesetzliches Minimum | Empfehlung |
|---|---|---|
| Profiltiefe Sommerreifen | 1,6 mm | ca. 3 mm |
| Profiltiefe Winterreifen | 1,6 mm | ca. 4 mm |
| Reifenalter | keine feste gesetzliche Grenze | Zustand regelmäßig prüfen lassen, auf DOT-Nummer achten |
Die DOT-Nummer auf der Reifenflanke zeigt Herstellungswoche und -jahr. Auch ein Reifen mit ausreichendem Profil kann durch Alterung des Gummis an Grip verlieren.
Saisonaler Wechsel: wann ist der richtige Zeitpunkt?
Eine gute Orientierung ist die Faustregel „von O bis O“ – Oktober bis Ostern, entscheidend ist aber das tatsächliche Wetter.
Liegen die Temperaturen über mehrere Tage dauerhaft im einstelligen Bereich, ist der Wechsel auf Winterreifen sinnvoll. Umgekehrt verlieren Winterreifen bei Wärme an Stabilität und nutzen sich schneller ab.
Plane den Termin lieber zu früh als zu spät. Sobald der erste Schnee oder Frost kommt, wollen plötzlich alle gleichzeitig wechseln und die Terminkalender füllen sich schnell. Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber zum Reifenwechsel.
So läuft dein Termin beim Üni ab
Du buchst online, bringst dein Fahrzeug bzw. deine Räder vorbei, wir wechseln, prüfen und geben dir eine kurze Rückmeldung.
- 1
Termin buchen
Online die gewünschte Leistung wählen – Räderwechsel, Montage oder beides – und Extras wie Wuchten, Einlagerung oder RDKS dazunehmen.
- 2
Fahrzeugdaten
Kurze Angaben zu deinem Fahrzeug und ob deine Räder bereits bei uns eingelagert sind.
- 3
Fahrzeugannahme
Du bringst dein Fahrzeug bzw. deine Räder vorbei, bei einem reinen Räderwechsel kannst du in der Regel vor Ort warten.
- 4
Prüfung & Arbeit
Wir montieren, prüfen Profiltiefe und Zustand sichtbar und stellen den Reifendruck nach Herstellerangabe ein.
- 5
Rückmeldung
Fällt uns etwas auf, zum Beispiel stark abgefahrenes Profil oder ein Schaden, sagen wir dir direkt Bescheid.
- 6
Abholung
Du holst dein Fahrzeug ab – deine alten Räder nimmst du mit oder lässt sie bei uns einlagern.
Wie lange dauert ein Termin rund um Räder und Reifen?
Ein Räderwechsel dauert in der Regel ca. 30 Minuten, eine Reifenmontage inklusive Wuchten ca. 60–75 Minuten.
Zusatzleistungen wie Auswuchten, RDKS-Prüfung oder eine Kombination mit einem Rundum-Check verlängern den Termin etwas. Die genaue Dauer hängt immer von deinem Fahrzeug und dem tatsächlichen Arbeitsumfang ab.
Was solltest du zum Termin mitbringen?
- deine Räder bzw. Reifen, falls sie nicht schon bei uns eingelagert sind
- den Fahrzeugschein, falls Fragen zu Reifengröße oder Freigabe auftauchen
- bei neuen Reifen: die Angabe, ob diese bereits bei dir sind oder von uns besorgt werden sollen
Du möchtest das prüfen lassen? Termin online anfragen – in wenigen Schritten.
Was beeinflusst den Aufwand?
Ob ein Rad nur abmontiert und wieder aufgezogen wird oder ob ein Reifen komplett getauscht werden muss, macht den größten zeitlichen Unterschied. Auch RDKS-Sensoren, festsitzende Schrauben oder beschädigte Ventile können den Aufwand erhöhen.
Bei Komplettradsätzen mit unterschiedlichen Felgen pro Achse oder bei besonders großen Rädern kann die Montage ebenfalls etwas länger dauern.
Häufige Fragen
Muss ich meine Räder selbst mitbringen?
Ja, außer sie sind bereits bei uns eingelagert. Das fragen wir bei der Buchung kurz ab.
Was ist der Unterschied zwischen Räderwechsel und Reifenmontage?
Beim Räderwechsel tauschst du komplette Räder, beim Reifenmontage wird ein Reifen neu auf eine Felge gezogen – das ist aufwendiger und wird immer mit Auswuchten kombiniert.
Muss nach jedem Räderwechsel gewuchtet werden?
Nein, nach einem reinen Räderwechsel ist es nicht zwingend nötig. Nach einer Reifenmontage dagegen schon.
Was passiert mit meinen alten Reifen?
Bei einer Reifenmontage entscheidest du bei der Buchung, ob du sie mitnimmst oder bei uns entsorgen lässt.
Brauche ich für meine Reifendrucksensoren eine extra Prüfung?
Nur wenn dein Fahrzeug mit RDKS ausgestattet ist. Das kannst du in der Buchung angeben, dann prüfen oder lernen wir die Sensoren bei Bedarf an.
Kann ich mein Fahrzeug während des Räderwechsels bringen und direkt warten?
Bei einem reinen Räderwechsel ist Warten vor Ort in der Regel möglich. Bei Reifenmontage mit Zusatzarbeiten kann es etwas länger dauern.
Wie oft sollte ich meine Räder einlagern statt selbst zu lagern?
Das ist reine Komfortsache. Viele Kunden lassen die Räder dauerhaft bei uns, weil sie weder transportieren noch zu Hause Platz freihalten wollen.
Woran erkenne ich, dass meine Reifen zu alt sind?
Neben der Profiltiefe zählt auch das Alter des Gummis. Die DOT-Nummer auf der Flanke zeigt Herstellungswoche und -jahr – bei Unsicherheit prüfen wir den Zustand gern bei dir vor Ort.
Wann sollte ich von Sommer- auf Winterreifen wechseln?
Eine gute Orientierung bietet die Faustregel „von O bis O“, entscheidend ist aber das tatsächliche Wetter. Details dazu findest du in unserem Ratgeber.
Kann ich Räderwechsel, Wuchten und Einlagerung in einem Termin kombinieren?
Ja, das ist sogar der Regelfall. Du wählst alle gewünschten Leistungen direkt in der Online-Buchung aus.
